Im Jahre 2004 begann mit dem durch die Europäische Union geförderten Konzept zur Verbesserung des Fahrradtouristischen Angebotes im LK Rhön-Grabfeld erstmals in Unterfranken eine Flächendeckende Radroutenbeschilderung nach den Empfehlungen der Forschungsgesellschaft für das Straßen- und Verkehrswesen. Das Konzept beinhaltet u.a. die Loslösung von der bisherigen Beschilderung mit Piktogrammen bei touristischen Fahrradrouten und geht über zur Vernetzung aller Fahrradrouten untereinander. An allen Routen wird nach dem System der Zielbeschilderung mit zwei Zielen der Weg gewiesen und besteht aus Haupt(Pfeil)wegweisern, die an den Knotenpunkten mit Ziel- und Entfernungsangaben den Weg weisen und ggf. auch Piktogramme einer der touristischen Routen enthalten. Zwischen den Hauptwegweisern wird die Richtung durch Zwischenwegweiser angegeben. Wie der Ort heißt, durch den man gerade fährt und wie weit es auf dem Radwanderweg bis zum nächsten Ort ist, erfährt man auf den Ortsschildern.
Auf die Verwendung von speziellen Piktogrammen weiterer touristischer Routen konnte allerdings verzichtet werden, weil durch die Ziel- und Entfernungsbeschilderung selbst längere touristische Routen durch einfache Angabe der am Weg liegenden und auf den Wegweisern enthaltenen Ziele möglich ist. Bis voraussichtlich bis Mitte/Ende 2010 wird die Beschilderung der Radwanderrouten in den unterfränkischen Landkreisen Rhön-Grabfeld, Schweinfurt , Main-Spessart, Bad Kissingen, Würzburg, Haßberge, Aschaffenburg und Kitzingen vereinheitlicht sein. Es sind ca. 5600 km komplett vernetzte Fahrradrouten, deren einheitliche Beschilderungen nun nicht mehr an den Kreisgrenzen und selbst meistens nicht mal mehr an den Landesgrenzen endet. In das System der vernetzen Routen wurden Radverkehrsachsen, sogenannte Regionale Zielrouten, integriert.