Im geschäftigen Main-Städtchen Gemünden an der Bahnlinie Frankfurt - Aschaffenburg - Würzburg zweigt der Radwanderweg durch das Tal der Fränkischen Saale vom Main-Radweg ab. Nach der ersten Überquerung des Flusses trennt sich nach ca. 500 m der Radfernweg Rhön-Sinntal, und danach geht es immer in Sichtweite der Fränkischen Saale Tal aufwärts. In Gräfendorf mündet die Schondra, die in der Südrhön - in den Schwarzen Bergen - entspringt und durch ein einsames Tal fließt.
Ende der ersten GPS-Etappe ist das uralte Weinstädtchen Hammelburg (27,6 km).
Nördlich davon kreuzt die A 7 das Tal und sorgt für einige Unruhe. Doch dann rücken wieder die Weinberge näher, der Weg führt über uralte Steinbrücken, die Jahrhunderte hindurch den Kutschen- und Karrenverkehr trugen, vorbei an alten Mühlen zur mondänen Kurstadt Bad Kissingen, dem Ende der zweiten GPS-Etappe (24,7 km).
Oberhalb von Bad Kissingen rücken die Talseiten näher an den Fluss heran - es wird enger. Schloss Aschach mit seinen drei Museen wird passiert, bevor man das Biedermeierbad Bocklet erreicht. In Niederlauer trifft die Radroute auf den Radfernweg Main-Werra (Würzburg - Meiningen), mit dem es gemeinsam zum Ende der dritten GPS-Etappe in Bad Neustadt geht (33,1 km).
Dieser Ort ist seit der frühen Frankenzeit urkundlich belegt und war mehrfach Aufenthaltsort Karolingischer Regenten, u.a. auch von Karl dem Großen.
Die vierte Etappe verläuft mit kleinen Ausnahmen auf der asphaltierten Trasse der ehemaligen Bahnlinie Bad Neustadt - Bad Königshofen und verspricht deswegen ein sehr angenehmes radeln. (26,3 km)
Bad Königshofen bietet seinen Gästen mit der Frankentherme ein schönes Thermalbad und ab Sommer 2005 einen Heilwassersee im Freien.
Nun sind es nur noch rund 11,5 km bis zur offiziellen Saalequelle östlich von Alsleben, die nur wenige hundert Meter von der ehemaligen DDR-Grenze entfernt. Ein weiterer Quellfluss entspringt unterhalb von Sternberg.
Eine reizvolle Verlängerung der Tour ist die Fahrt zur "Fränkischen Leuchte", der Heldburg (ca 20 km ab Saalequelle).
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Ich habe alle Touren selbst abgefahren und entsprechend aufbereitet. Trotzdem übernehme ich keinerlei Verantwortung für die Richtigkeit. Nehmen Sie auf jeden Fall eine Karte mit auf Ihre Tour, am besten die Radwanderkarte Natur- und Biosphärenreservat Rhön 1: 50.000 vom Fritsch Verlag oder die ADFC Regionalkarte Rhön. Wenn Sie mehr über die Gegend erfahren möchten, durch die Sie hoffentlich bald radeln werden, sei Ihnen das Radelbuch "Mit dem Fahrrad wandern in der Rhön" ans Herz gelegt.
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